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Rheinanleger, Köln-Godorf



Örtliche Situation


Von der Häfen und Güterverkehr Köln AG wurde zur Erweiterung des Schüttgutumschlages eine neue Umschlaganlage im Bereich des Hafens Godorf gebaut. Diese grenzt unmittelbar an das westliche Rheinufer. Die Anlage umfasst eine Kailänge von 425 m. Hierin ist eine Krananlage mit zwei Häfenkränen auf einer Länge von 300 m integriert. Insgesamt wurden 2.200 m² befestigte Lagerplatzeinrichtung und 6.300 m² Freifläche hergestellt.

Bauwerk

Die rheinseitige Kaianlage besteht aus 3 Abschnitten, wobei jeweils im Norden und Süden ein Übergangsbauwerk in die vorhandene Uferbefestigung hergestellt wurde.

Der mittlere Teil besteht aus einer ca. 325 m langen rheinseitigen Spundwand. Diese hat eine freie Höhe von der Rheinsohle bis Oberkante Kranbahnschiene von ca. 12,30 m. Als Spundbohlen wurden in diesem Bereich Hoeschprofile, Typ 3600n, mit einem Achsmaß von 1,35 m als Doppelbohle mit einer Länge von 17,10 m gerammt.

Abweichend vom Entwurf des Auftraggebers, der eine verankerte Spundwand über Reibungspfähle vorsah, wurde vom Auftragnehmer ein Sondervorschlag ausgeführt, der in ca. 23 m Abstand zur Hauptwand eine parallele Ankerwand enthält. Diese Ankerwand wurde aus Spundwandprofilen der Larssen-Reihe 604 mit einer Länge von 6,10 - 8,00 m hergestellt. Die Verankerung zwischen Haupt- und Ankerwand wurden mit Vollstahlankern, Durchmesser: 4¼" bis 4½", mit einem Achsabstand von 2,40 m ausgeführt. Sämtliche Stahlgüten im Bereich der Kaianlage wurden in St 52 ausgeführt.

Anforderungen




Die Anlage selbst war für den Eisenbahnverkehr hinter den Spundwänden zu bemessen und zusätzlich für eine Stapellast aus Schüttgütern von 90 kN/m². Für die Verankerung der Schiffe wurde ein Pollerzug von 200 kN/pro Poller angesetzt.

Die Herstellung der gesamten Anlage erfolgte ab Januar 2003 bis Oktober 2003. Hierbei kamen die außergewöhnlich niedrigen Wasserstände des Rheins dem Bauablauf entgegen. Aus unserem Hause wurde die baustatische Prüfung, die Bauüberwachung und die Bauoberleitung zur Herstellung der Anlage erbracht.

 

Bauherr 

HGK Häfen und Güterverkehr Stadt Köln AG 

Unsere Leistung 

Objektplanung nach HOAI §55 Phase 8, Bauüberwachung §57, baustatische Prüfung 

Asuführungszeit 

01/2001 - 10/2003 

Mitarbeiter 

OBL: Dipl.-Ing. K. Pesch
BÜ: Dipl.-Ing. G. Döring 

 

 

Projektblatt (Download)

   194 K
 
 

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